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Laborbeton fürs Museum

Für den Erweiterungsbau des Landesmuseums haben die Basler Architekten Christ & Gantenbein einen neuen Beton entwickelt – porös und doch fugenlos.

Der neue Baukörper von Christ & Gantenbein soll von der Struktur und der Oberfläche an den Landesmuseum-Altbau von Gustav Gull erinnern und diesen ideal ergänzen.
Der neue Baukörper von Christ & Gantenbein soll von der Struktur und der Oberfläche an den Landesmuseum-Altbau von Gustav Gull erinnern und diesen ideal ergänzen.
Doris Fanconi
Die meisten artistischen Handwerker stammen aus Portugal.
Die meisten artistischen Handwerker stammen aus Portugal.
Doris Fanconi
Bis im Sommer 2016 sollen die Neubau- und Renovationsarbeiten abgeschlossen sein.
Bis im Sommer 2016 sollen die Neubau- und Renovationsarbeiten abgeschlossen sein.
Doris Fanconi
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Der Gang durch den Stangenwald hinter dem Landesmuseum ist surreal. Im Abstand von wenigen Zentimetern reihen sich die verschieden langen rostfarbenen Eisenstützen aneinander, die in ihrer Dichte beklemmend wirken. Darüber wölbt sich ein dunkles Betondach, und dazwischen mischt sich ein intensiver Geruch nach gebratenem Fisch. Noch tragen die Eisenstangen die unterschiedlich schräge, sogenannte Brücke. Sie wird das zentrale Element der U-förmigen Landesmuseum-Erweiterung der Basler Architekten Christ & Gantenbein bilden. Darunter entsteht ein Durchgang vom Hof des heutigen Landesmuseums zum Platzspitzpark. Im Innenraum entsteht eine Treppe, über welche sich Besucher dereinst von den Dauerausstellungen im Erdgeschoss zu den Wechselausstellungen im zweiten Obergeschoss bewegen.

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