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Leicht behinderter Schüler zu Unrecht aus dem Gymi geworfen

Ein Gymnasium muss einen Schüler mit leichten Handicaps aufnehmen, obwohl er die Probezeit nicht bestanden hat. Das Verwaltungsgericht spricht von Diskriminierung.

Daniel Schneebeli
Schulen müssen auf Kinder mit Einschränkungen Rücksicht nehmen: Schülerinnen einer Gymnasiumsklasse tauschen einen Zettel aus. (Archivbild)
Schulen müssen auf Kinder mit Einschränkungen Rücksicht nehmen: Schülerinnen einer Gymnasiumsklasse tauschen einen Zettel aus. (Archivbild)
Keystone

Silvio (Name geändert) leidet seit dem Kleinkindalter an der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und ist deswegen in ärztlicher Behandlung – auch wegen einer minimalen Sprachstörung, feinmotorischer Schwierigkeiten und der Kinderkrankheit Morbus Perthes, die ihn grobmotorisch leicht einschränkt. Trotz all dieser Handicaps hat Silvio im Frühling 2012 die Aufnahmeprüfung ans Langzeitgymnasium bestanden.

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