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Zürichs jüdische Schulen haben einen schweren Stand

Hohe Sicherheitskosten, Platzprobleme und Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Lehrplans: Womit jüdische Schulen zu kämpfen haben.

Die Hälfte ihrer Lehrer sind Nichtjuden: Primarschülerinnen der Noam beim Informatikunterricht. Foto: Samuel Schalch
Die Hälfte ihrer Lehrer sind Nichtjuden: Primarschülerinnen der Noam beim Informatikunterricht. Foto: Samuel Schalch

Es vergehen keine dreissig Sekunden. Dann wird der Passant vor der jüdischen Tagesschule Noam in Zürich-Enge angesprochen: «Guten Tag, suchen Sie etwas Bestimmtes?», fragt der Sicherheitsmann mit militärischer Freundlichkeit.

Nach Klärung der Personalie öffnet sich die Sicherheitsschranke. Die Szene verrät die Gefühlslage: Die potenzielle Gefahr lauert in der Aussenwelt. Gehen die Kinder gemeinsam auf einen Spielplatz, werden sie stets von einem Sicherheitsmann begleitet. Das ist die Realität der rund 900 Kinder und Jugendlichen, die in einer der neun jüdischen Privatschulen in Zürich unterrichtet werden. Als Kontrast im Innern des Gebäudes die unschuldige Welt einer typischen Primarschule: lachende Kinder, kreischende Kinder, Kickboards und Hello-Kitty-Theks.

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