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Linke Politiker wollen die Fifa vom Sonnenberg verjagen

Der Weltfussballverband passe nicht nach Zürich, finden zwei Gemeinderäte. Er schade sogar dem Image.

Prächtige Aussicht: Obwohl die Fifa längst umgezogen ist, behält sie den ehemaligen Sitz am Sonnenberg.
Prächtige Aussicht: Obwohl die Fifa längst umgezogen ist, behält sie den ehemaligen Sitz am Sonnenberg.
TA

Wollishofer Werft, Uetliberg, Prime Tower. Prächtig ist die Aussicht vom Sonnenberg. Der Hausherr in diesem kleinen Zürcher Paradies zeigt Flagge. Über Winzer Landolts Reben weht das blau-weisse Banner der Fifa: «For the game, for the world». Ausflügler sind keine hier, zu wolkenverhangen der Himmel gestern über Hottingen. Und es sind Sommerferien. Der Spielplatz bleibt leer, der Rollladen im Wurscht-Corner unten. Wird das leise Rauschen der Stadt übertönt, dann nur von Tellergeschepper aus Jacky Donatz’ Spitzenküche oder der sonoren Stimme des Sportreporters am Handy. Walter de Gregorio raucht auf dem Parkplatz zwischen Maserati und Smart. Bis Ende September berät er noch Fifa-Präsident Sepp Blatter. Er gebe Inputs, wie der Weltfussballverband künftig besser kommunizieren soll. «Es muss konsequent aufgeräumt werden», sagt de Gregorio später am Telefon, «Nulltoleranz!»

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