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Luxusbüros statt Fotoausstellungen

Zehntausende haben die Photobastei besucht, das Hochhaus für Fotografie. Ende August ist Schluss. Romano Zerbini, der illustre Organisator, sucht nun ein neues Gebäude.

«Hier bin ich das grösste Risiko meines bisherigen Lebens eingegangen»: Romano Zerbini in der Photobastei. Foto: Dieter Seeger
«Hier bin ich das grösste Risiko meines bisherigen Lebens eingegangen»: Romano Zerbini in der Photobastei. Foto: Dieter Seeger

Hausherr Romano Zerbini sitzt auf einem alten Sofa im Erdgeschoss. Dort befindet sich die Bar der Photobastei. Bubu, seine schwarze Bulldogge, geht hier ein und aus, wie es ihr gerade passt. Derzeit ist sie allerdings verschwunden und wird vermisst. Hausherr mit Hund, das suggeriert Solidität und Gemütlichkeit. Doch Romano Zerbini fühlt sich am Schanzengraben nicht wohl. «Ich bin mit dem Hochhaus für die Fotografie das grösste Risiko in meinem bisherigen Leben eingegangen», sagt er. Bald wird Schluss sein. Das Gebäude, welches früher der UBS und inzwischen Euro Real Estate Suisse S. à. r. l. gehört, konnte nur bis Ende August für eine Zwischennutzung gemietet werden. Dann wird es für neue Luxusbüros vorbereitet. Wer dort einziehen wird, steht noch nicht fest. Aber die Fotografen werden sich mit Stil verabschieden: Vom 14. August bis Ende des Monats wird in der Photobastei ein Foto-Kunstfeuerwerk abgefeuert, an das man sich noch lange erinnern soll.

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