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Mann entführt seine Kinder und hält sie versteckt

Ein 47-jähriger Nigerianer ist wegen Entführung und Freiheitsberaubung zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt worden.

Hinter diesen Türen fand die Verhandlung statt: Zürcher Obergericht.
Hinter diesen Türen fand die Verhandlung statt: Zürcher Obergericht.
Ennio Leanza, Keystone

«Krass egoistisch, grausam und ausgesprochen rücksichtslos» sei sein Verhalten, urteilte das Obergericht. Der Mann hatte, noch während er mit einer Schweizerin verheiratet war, eine Landsfrau nach nigerianischen Stammessitten geheiratet und mit ihr zwei Kinder gezeugt.

Nachdem die 14 Jahre jüngere Frau ihn wegen häuslicher Gewalt angezeigt hatte, er aus der Wohnung gewiesen und später verurteilt worden war, nützte er das ihm eingeräumte Besuchsrecht aus und brachte im Oktober 2011 seine beiden damals gut drei- und fünfjährigen Söhne an einen unbekannten Ort nach Nigeria. Jeder Versuch, die Kinder auch mithilfe spezialisierter internationaler Organisationen ausfindig zu machen, scheiterte bisher.

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