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Mark W. liess das Urteil regungslos über sich ergehen

Das Zürcher Geschworenengericht hat den brutalen Vater zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt. Die geforderte Verwahrung hielt es hingegen für unverhältnismässig.

Neuneinhalb Jahre Gefängnis für Mark W., sieben Jahre für Barbara N., dazu 75'000 Franken Schadenersatz und 42'000 Franken Gerichtsgebühr. Das Zürcher Geschworenengericht verurteilte den brutalen Vater, der seine zwei Töchter einem« tyrannsichen, unmöglichen, grausamen» Erziehungs- und Strafsystem unterworfen hat, wegen mehrfacher schwerer Körperverletzung.

Das Argument von Mark W. und seiner Gehilfin Barbara N., die Kinder hätten ja einfach gehorchen können, bezeichnete Gerichtspräsident Pierre Martin als «zynisch». Zwar können man den Angeklagten nicht vorwerfen, die Kinder absichtlich geschädigt zu haben, meinte Martin. Dass Frau N. als Sozialpädagogin nichts dagegen getan hat, «darüber erübrigen sich weitere Ausführungen.»

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