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Maschinen entlarven Mörder

Ohne zum Skalpell zu greifen, spüren Rechtsmediziner selbst unsichtbare Tathinweise an Leichen auf. In der virtuellen Autopsie ist die Universität Zürich weltweit führend.

Hightechkriminalistik an der Universität Zürich: Die Demonstrationspuppe Fred wird dreidimensional vermessen.
Hightechkriminalistik an der Universität Zürich: Die Demonstrationspuppe Fred wird dreidimensional vermessen.
Sabina Bobst
Ähnliche Roboter werden in der Autoindustrie zum Lackieren von Karosserien verwendet.
Ähnliche Roboter werden in der Autoindustrie zum Lackieren von Karosserien verwendet.
Sabina Bobst
Mit dem Computertomograf lassen sich zweidimensionale Schnittbilder des Körpers anfertigen, die der Computer zu dreidimensionalen Röntgenbildern hochrechnet.
Mit dem Computertomograf lassen sich zweidimensionale Schnittbilder des Körpers anfertigen, die der Computer zu dreidimensionalen Röntgenbildern hochrechnet.
Sabina Bobst
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Alles deutete auf einen tragischen Unfall hin. Peter Moser (Name geändert) kommt von einer Feier nach Hause und fährt seinen Geländewagen rückwärts in die Garage. Mit dem Heck des Autos erfasst er dabei seine Frau Maria, die dadurch gegen ein Regal gedrückt wird. Er ruft einen Krankenwagen, doch die Frau stirbt auf dem Weg ins Spital. Der Fall scheint klar – ein Unfall. Die Polizei will aber auf Nummer sicher gehen und bittet das Institut für Rechtsmedizin um eine Einschätzung. Nach aufwendigen Analysen steht für Institutsleiter Michael Thali und sein Team fest: Moser hat seine Frau absichtlich getötet.

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