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Massengedränge: Was an der Street Parade anders ist

Seit der heiklen Situation vor dem Baur au Lac am Zürifäscht steigt die Angst vor einem schweren Zwischenfall. Die Ausgangslage an der Street Parade vom 10. August sei anders, sagen die Verantwortlichen.

Bürkliplatz am Züri-Fäscht nach dem Feuerwerk vom Samstag: Festbesucher versuchen sich aus dem Gedränge am Bürkliplatz zu retten, indem sie den Zaun zum Park des Hotels Baur au Lac übersteigen. Einige verletzten sich dabei. Kurz darauf öffnet die Polizei ein Tor zum Park.
Bürkliplatz am Züri-Fäscht nach dem Feuerwerk vom Samstag: Festbesucher versuchen sich aus dem Gedränge am Bürkliplatz zu retten, indem sie den Zaun zum Park des Hotels Baur au Lac übersteigen. Einige verletzten sich dabei. Kurz darauf öffnet die Polizei ein Tor zum Park.
Leserreporter
Das Gedränge beschäftigt nun die Veranstalter der Street-Parade vom 10. August. Sie sehen sich gerüstet. Besonderes Augenmerk richten sie auf zwei neuralgische Punkte: Den Bürkliplatz und das Bellevue. (Bild: Streetparade 2012)
Das Gedränge beschäftigt nun die Veranstalter der Street-Parade vom 10. August. Sie sehen sich gerüstet. Besonderes Augenmerk richten sie auf zwei neuralgische Punkte: Den Bürkliplatz und das Bellevue. (Bild: Streetparade 2012)
Ennio Leanza
So kommt es an verschiedenen Stellen zu Engpässen. (Bild: Zürifäscht 2013)
So kommt es an verschiedenen Stellen zu Engpässen. (Bild: Zürifäscht 2013)
Nicola Pitaro
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Das Gedränge von Samstagnacht, als nach dem Feuerwerk viele Besucher beim Bürkliplatz nicht mehr vorwärtskamen, beschäftigt nun auch die Verantwortlichen der Street-Parade. Der nächste Grossanlass rund ums Seebecken findet am 10. August statt.

Laut Stefan Epli, Sprecher der Techno-Veranstaltung, sei man gerüstet, um allfällige Massenansammlungen zu beobachten und zu verhindern. Epli, der selbst am Züri-Fäscht unterwegs war, ist überzeugt, dass bei der Street-Parade zudem härtere Auflagen gemacht werden als am Züri-Fäscht: «Besonders beim See am Bellevue und beim Limmatquai waren die Durchgänge durch Stände verstellt, sodass nur wenige Menschen auf einmal daran vorbeikamen. Auch waren fest installierte Bars zu sehen.» Bei der Street-Parade sei das nicht möglich: «Am Züri-Fäscht gelten andere Regeln.»

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