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Mauch will das Geld behalten

Im Unterschied zu zwei Berner Regierungsrätinnen verzichtet die Zürcher Stadtpräsidentin nicht auf Honorare und Spesen aus ihren Zusatzmandaten.

Ihre Bezüge seien transparent und verbindlich, sagt Corine Mauch. Filippo Leutenegger, Mauchs direkter Gegenspieler im Stadtratswahlkampf, stört sich nicht an den Nebeneinkünften. Foto: Dominique Meienberg
Ihre Bezüge seien transparent und verbindlich, sagt Corine Mauch. Filippo Leutenegger, Mauchs direkter Gegenspieler im Stadtratswahlkampf, stört sich nicht an den Nebeneinkünften. Foto: Dominique Meienberg

Nachdem der Basler Regierungsrat Carlo Conti (CVP) letzte Woche wegen seiner 110'000 Franken «falsch abgerechneten» Nebeneinkünfte zurückgetreten ist, steigt der Druck auf andere Mandatsträger. Bereits haben die Berner Regierungsrätinnen Barbara Egger-Jenzer (SP) und Beatrice Simon (BDP) auf ihre Nebeneinkünfte von jeweils mehreren Zehntausend Franken verzichtet. Gestern hat es die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch abgelehnt, es den Bernerinnen gleichzutun. Sie hat im letzten Jahr 25'000 Franken und 3750 Franken Spesen aus ihren 14 Zusatzmandaten für sich behalten. Aus ihrer Sicht wäre ein Verzicht falsch, weil davon alle anderen Stadtratsmitglieder auch betroffen wären. «Mein Entscheid wäre eine Vorentscheidung, ohne vorgängige Diskussion zu diesem Thema», teilte sie schriftlich mit.

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