Mauro Tuena erhält Konkurrenz

Die SVP der Stadt Zürich sucht einen neuen Präsidenten. Für das Amt kandidiert neu auch ein umtriebiger Gemeinderat.

Zwei für Roger Liebis Erbe: Mauro Tuena (l.) und Urs Fehr. Fotos: Keystone, SVP

Zwei für Roger Liebis Erbe: Mauro Tuena (l.) und Urs Fehr. Fotos: Keystone, SVP

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Nationalrat Mauro Tuena war bisher einziger Kandidat für das Amt als neuer SVP-Stadtparteipräsident und damit als Nachfolger von Roger Liebi. Dieser ist seit 2009 Präsident und will nun aufhören.

Übers Wochenende hat Tuena Konkurrenz bekommen. Gemeinderat Urs Fehr vom Kreis 7/8 hat der Findungskommission seine Kandidatur mitgeteilt. Die Wahl findet an der Delegiertenversammlung vom 24. Mai statt. Auf den neuen Stadtparteipräsidenten wartet ein anspruchsvolles Amt, weil die SVP in der Stadt Zürich schwächelt und es trotz vieler Anläufe noch immer nicht geschafft hat, einen Vertreter in den Stadtrat zu bringen.

«Das gute demokratische Recht»

Die Chancen von Urs Fehr dürften rein aufgrund der Popularität von Mauro Tuena minim sein. Fehr hat die Wahl in den Kantonsrat nicht geschafft – gewählt wurde in seinem Kreis Hans-Ueli Vogt, und nach dessen Wahl in den Nationalrat rückte Nina Fehr Düsel nach. Tuena dagegen ist seit Herbst 2015 Nationalrat. Zudem war er Kantonsrat sowie langjähriger Gemeinderat und Fraktionspräsident und kennt die Stadtzürcher Politik bestens.

Tuena wurde denn auch von der Findungskommission, der Geschäftsleitung und dem Vorstand als einziger Kandidat nominiert. Es sei jedoch «das gute demokratische Recht» von Urs Fehr, auch noch anzutreten, sagt Roger Liebi. (rba)

Erstellt: 02.05.2016, 08:39 Uhr

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