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Mehr als ein Lucky Punch

Der Umbau der Stadt, die No-Billag-Initiative – vier Thesen über den Linksrutsch in Zürich und was sie taugen.

Die Linke gewinnt in der Stadt Zürich – aber nicht nur da: Stadtpräsidentin Corine Mauch nach ihrer glänzenden Wiederwahl. Foto: Reto Oeschger
Die Linke gewinnt in der Stadt Zürich – aber nicht nur da: Stadtpräsidentin Corine Mauch nach ihrer glänzenden Wiederwahl. Foto: Reto Oeschger

Die Stadtzürcher Wahlen von letztem Sonntag sind ein Ereignis. Es gab Jahre, da passierten Wahlen einfach, ohne dass sich viel verändert hätte. Diesmal aber gab es eine drastische Verschiebung von der SVP zur Linken, die selbst die Gewinner etwas ratlos hinterlässt: War das ein Lucky Punch? War es ein Binnenereignis, das nur in der Stadt denkbar ist? Oder doch eine Trendwende, die ein Licht aufs Superwahljahr 2019 wirft, in dem es um die Macht im Kanton Zürich und auf eidgenössischer Ebene geht? Angesichts der Tragweite lohnt es sich, die Ergebnisse nochmals näher zu betrachten. Vier Thesen wurden bisher zu ihrer Erklärung herumgereicht. Sie sollen hier auf ihre Plausibilität untersucht werden – auch wenn sie sich zum Teil überlagern.

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