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Mehr Geld für die Standortförderer

Mit einer neuen Strategie will Regierungsrat Ernst Stocker die «Greater Zurich Area» aus der Krise führen. Nicht zur Freude aller.

«Die Greater Zurich Area ist wasserdicht»: Regierungsrat Ernst Stocker.
«Die Greater Zurich Area ist wasserdicht»: Regierungsrat Ernst Stocker.
Patrick Gutenberg

SVP-Mann Ernst Stocker, von Haus aus Landwirt, strahlte gestern gut geerdete Zuversicht aus: «Die Risse in der Greater Zurich Area sind gekittet», sagte der Volkswirtschaftsdirektor, «sie ist wasserdicht.» Stocker hatte die gemeinsame Standortmarketing-Organisation mehrerer Kantone von Vorgängerin Rita Fuhrer (ebenfalls SVP) in einem zerrütteten Zustand übernommen. Im Streit um die Wirkung des halb öffentlichen, halb privaten Unternehmens hatten nach und nach grosse Firmen und schliesslich auch der Aargau Reissaus genommen. Die fehlenden Mitgliederbeiträge liessen das jährliche Budget von knapp 4 auf gut 3 Millionen Franken schrumpfen. Schlimmer aber waren die durch gnadenlose Studien erhärteten Zweifel, welchen Nutzen die unter dem Kürzel GZA bekannte Organisation ihren Mitgliedskantonen eigentlich bringt.

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