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Mehr Patienten, mehr schwere Krankheiten

Das Zürcher Universitätsspital hat im vergangenen Jahr mehr Patienten behandelt als im Vorjahr. Zugenommen hat aber nicht nur die Patientenzahl, sondern auch die Schwere der Krankheitsbilder.

Mehr Patienten, schwerere Krankheiten, grösserer Gewinn, weniger Stellen: Das Universitätsspital Zürich.
Mehr Patienten, schwerere Krankheiten, grösserer Gewinn, weniger Stellen: Das Universitätsspital Zürich.
Keystone

2011 liessen sich 35'212 Patientinnen und Patienten stationär im Unispital behandeln. Dies entspricht einem Zuwachs von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Noch stärker gestiegen ist die Zahl der ambulanten Behandlungen. Sie stieg um 8,1 Prozent auf 192'213.

Dabei nahm der durchschnittliche Schweregrad der Krankheitsbilder über alle Patienten hinweg deutlich zu. Spitäler drücken diesen Wert mit dem sogenannten Case-Mix-Index aus. Im Fall des Unispitals hat dieser Wert 2011 um 2,7 Prozent zugelegt.

Mehr Umsatz aufgrund von Stellenabbau

Am Universitätsspital besteht damit ein Trend, zunehmend schwere Krankheiten zu behandeln. Gemäss Mitteilung deckt sich diese Entwicklung mit dem Leistungsauftrag des Kantons und der Strategie des Unternehmens.

Das grösste Spital des Kantons Zürich machte 4,8 Millionen Franken Gewinn. Der Umsatz wurde um 3,9 Prozent auf 1,096 Milliarden Franken gesteigert. Das erfreuliche Ergebnis sei unter anderem eine Folge der Sparmassnahmen. Dazu gehörte auch ein Stellenabbau.

SDA/lcv

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