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«Mes tetg è il tschiel da Turitg»

Nirgends ausserhalb Graubündens leben so viele Rätoromanen wie in der Stadt Zürich.

sda/pu
Sie setzen sich für eine rätoromanische Kinderkrippe in Zürich ein: Peter Vesti, Livio Cathomen, Remo Pfister und Linus Cantieni mit Nachwuchs (v.l.n.r.).
Sie setzen sich für eine rätoromanische Kinderkrippe in Zürich ein: Peter Vesti, Livio Cathomen, Remo Pfister und Linus Cantieni mit Nachwuchs (v.l.n.r.).
Doris Fanconi

«Mes tetg è il tschiel da Turitg» oder eben «Mis Dach isch dr Himmel vo Züri»: In der Stadt Zürich trifft diese Liedzeile des verstorbenen Bündner Schauspielers Zarli Carigiet auf gut 1000 Menschen zu. So viele Rätoromaninnen und Rätoromanen leben gemäss neusten Zahlen in der Limmatstadt.

Zürich sei traditionell eine Hochburg der Rätoromanisch sprechenden Bündnerinnen und Bündner, heisst es in einer Mitteilung von Statistik Stadt Zürich von heute Donnerstag. Zwischen 2011 und 2013 waren es im Mittel 1088 Rätoromaninnen und Rätoromanen, die in Zürich lebten.

Junge Altersgruppe

Nirgendwo ausserhalb von Graubünden gibt es so viele Rätoromanisch sprechenden Einwohnerinnen und Einwohner wie in der Stadt Zürich. Die meisten dieser Personen sind noch keine 30 Jahre alt – die grösste Altersgruppe bilden die 20- bis 24-Jährigen. Darunter sind viele Studierende und Menschen, die im kaufmännischen Bereich arbeiten. Auch gibt es Bestrebungen von ein paar Vätern, eine rätoromanische Kinderkrippe einzurichten.

In der 1960er- bis 1980er-Jahren hatte es besonders viele Rätoromanisch sprechenden Bündner in die Limmatstadt gezogen. Damals waren es rund 2500 – so viele wie nie zuvor und nie danach. Bis ins Jahr 2000 sank diese Zahl auf rund 990. Der Rückgang sei jetzt aber gestoppt, schreibt Statistik Stadt Zürich.

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