Michel Péclard übernimmt den Münsterhof

Im Parterre seines 15. Lokals will Péclard Schweizer Klassiker und günstige Mittagsmenüs auftischen. Einen Stock höher verspricht ein grosser Name Exklusivität.

Michel Péclard freut sich auf das neue Lokal. Foto: Sabina Bobst

Michel Péclard freut sich auf das neue Lokal. Foto: Sabina Bobst

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Das heutige Restaurant Münsterhof am gleichnamigen Platz in der Zürcher Innenstadt hat sich der gehobenen Küche verschrieben. Es wird von den Besitzern der Hotel/Restaurant/Bar Helvetia am Stauffacher betrieben. Auf Anfang Jahr haben sie das Lokal an Michel Péclard verkauft, welcher bereits 14 Gastrobetriebe in und um Zürich führt.

Der Unternehmer will den Münsterhof im Erdgeschoss zu einer klassischen Weinstube umbauen und den Besuchern Währschaftes wie Fleischvögel, Fleischkäse mit Spiegelei und Kartoffelsalat oder Ghackets-mit-Hörnli anbieten. Das Lokal wird von Zakariya «Zaki» Ibram, dem Geschäftsführer von Fischer’s Fritz geleitet.

Echter Prinz in der Küche

Die erste Etage mit 28 Plätzen wird von Iris Petermann geführt, welche bis vor kurzem das Weisse Kreuz in Malans leitete und davor Petermann’s Kunststuben in Küsnacht. Hier ist gehobene Küche angesagt. «Als Küchenchef haben wir Moritz von Hohenzollern gewinnen können. Moritz ist ein waschechter, richtiger Prinz (steht so in seinem Pass), der ursprünglich Jura studiert hatte, aber seine Liebe zur Küche einfach nicht aufgeben konnte», schreibt Péclard in einem Brief an die Nachbarn.

Péclard freut sich auf das neue Lokal. «Ich habe 1997 mit einer Schulklasse der Hotelfachschule Luzern das Restaurant übernommen und es bis 2006 geführt.» Jetzt komme er wieder auf den Anfang seiner Gastrozeit zurück. Das Lokal wird während zwei Wochen umgebaut, die Neueröffnung ist auf den 20. Januar vorgesehen.

Auch Lokal in der NZZ

Neben dem Münsterhof wird Péclard auch im NZZ-Hauptsitz am Bellevue ein Lokal betreiben. Das neue Restaurant wird im heutigen Navyboot-Geschäft im NZZ-Gebäude entstehen. Eröffnet wird das Lokal im April oder Mai.

Erstellt: 13.12.2019, 14:22 Uhr

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