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Milieubeiz ging in Konkurs

Das Restaurant Sonne im Zürcher Langstrassenquartier ist seit Freitag zu.

Seit Freitag geschlossen: Das Restaurant Sonne an der Hohlstrasse im Zürcher Langstrassenquartier.
Seit Freitag geschlossen: Das Restaurant Sonne an der Hohlstrasse im Zürcher Langstrassenquartier.
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Die Sonne im berüchtigten Bermudadreieck unweit der Langstrasse ist ein bekannter Milieutreffpunkt. Im Restaurant bandeln Freier mit Prostituierten an. Doch seit Freitag ist das Lokal zu, heisst es in einem Bericht von «20 Minuten». Gemäss Angaben der Stadtpolizei hat das Konkursamt in Begleitung einer Polizeipatrouille das Restaurant geschlossen.

Der Zürcher Milieuanwalt Valentin Landmann vermutet im Gespräch mit der Pendlerzeitung, dass der Grund für die Schliessung im hohen Mietzins für die Räumlichkeiten liege. Demnach habe der Vermieter, eine Immobilienfirma, über 50'000 Franken für das Restaurant Sonne verlangt. Landmann befürchtet nun, dass eine Restaurantkette das Lokal übernehmen könnte. «Hier sollte es weiter ein typisches Kreis-4-Lokal geben», sagt er.

Alain Pasche, der bisherige Betreiber der Sonne, hatte das Lokal gemeinsam mit seinem Halbbruder Albert Mosberger geführt. Übernommen hatten sie die Sonne von Hans Peter Brunner, einem Zürcher Milieukönig, der im Mai 2005 Suizid beging. Mosberger wurde im November desselben Jahres auf offener Strasse erstochen.

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