Zum Hauptinhalt springen

Millionäre in Stadtwohnungen: Nur eine «Neiddebatte»?

Gutverdienende belegen günstigen Wohnraum: Wie die Stadtratskandidaten Nina Fehr Düsel (SVP), Raphael Golta (SP) und Samuel Dubno (GLP) das Problem lösen wollen.

Steht in der Kritik: SVP-Gemeinderätin Hedy Schlatter bewohnt eine günstige Stadtwohnung in Wollishofen. Ihr Einkommen: 200'000 Franken. Ihr Vermögen: 7 Millionen Franken.
Steht in der Kritik: SVP-Gemeinderätin Hedy Schlatter bewohnt eine günstige Stadtwohnung in Wollishofen. Ihr Einkommen: 200'000 Franken. Ihr Vermögen: 7 Millionen Franken.
Doris Fanconi
3 Zimmer an der Schipfe: CVP-Nationalrätin Kathy Riklin wohnt ebenfalls zur Kostenmiete. Deshalb gerät sie immer wieder ins Visier der «Weltwoche».
3 Zimmer an der Schipfe: CVP-Nationalrätin Kathy Riklin wohnt ebenfalls zur Kostenmiete. Deshalb gerät sie immer wieder ins Visier der «Weltwoche».
Gaëtan Bally, Keystone
«Gewissen Handlungsbedarf»: Finanzvorsteher Daniel Leupi (Grüne) lässt jetzt das Mietreglement überprüfen.
«Gewissen Handlungsbedarf»: Finanzvorsteher Daniel Leupi (Grüne) lässt jetzt das Mietreglement überprüfen.
Reto Oeschger
1 / 7

«Billigwohnungen für Millionäre»: So titelt heute die «Weltwoche». Die Zeitung kritisiert abermals CVP-Nationalrätin Kathy Riklin, die an der Schipfe im Kreis 1 in einer städtischen Wohnung lebt. Zur Kostenmiete von 2300 Franken, was in dieser privilegierten Umgebung 1700 Franken unter dem marktgerechten Zins sei. Anlass für die Schelte dieses Mal: Der Fall Schlatter, den der «Tages-Anzeiger» diese Woche aufgedeckt hat. Die vermögende Gemeinderätin Hedy Schlatter (SVP) bewohnt ebenfalls eine Stadtwohnung, versteuert ihr Einkommen von über 200'000 Franken jedoch in Uster, wo sich auch ihr Lebensmittelpunkt befindet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.