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Mister Kreuzworträtsel

Vor hundert Jahren erschien das erste Kreuzworträtsel. Der Zürcher René Lehner baut professionell Kreuzworträtsel und ist einer der wenigen Historiker in diesem Fach.

René Lehner, Rätselhistoriker und Rätselmacher bei seiner Lieblingsbeschäftigung.
René Lehner, Rätselhistoriker und Rätselmacher bei seiner Lieblingsbeschäftigung.
zVg
Vor hundert Jahren, am 21. Dezember 1913, erschien das erste Kreuzworträtsel in der amerikanischen Zeitung «New York World». Erfunden hat es der Journalist Arthur Wynne. Sein Chef hat ihn beauftragt, sich einen netten Zeitvertreib für die Weihnachtsbeilage auszudenken.Zwei Tage brütete Wynne vor sich hin und kreierte schliesslich aus 31 Suchbegriffen ein rautenförmiges Wortspiel, das er Word-Cross Puzzle nannte.
Vor hundert Jahren, am 21. Dezember 1913, erschien das erste Kreuzworträtsel in der amerikanischen Zeitung «New York World». Erfunden hat es der Journalist Arthur Wynne. Sein Chef hat ihn beauftragt, sich einen netten Zeitvertreib für die Weihnachtsbeilage auszudenken.Zwei Tage brütete Wynne vor sich hin und kreierte schliesslich aus 31 Suchbegriffen ein rautenförmiges Wortspiel, das er Word-Cross Puzzle nannte.
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Grosses «Pfui»: Profis schreiben direkt mit Kugelschreiber in das Rätsel. Mit Bleistift ausfüllen gilt unter Kennern als feige
Grosses «Pfui»: Profis schreiben direkt mit Kugelschreiber in das Rätsel. Mit Bleistift ausfüllen gilt unter Kennern als feige
zVg
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René Lehner war schon immer begeistert von Rätseln. Vor knapp 15 Jahren kaufte er sich die erste Kreuzworträtsel-Software, mit der er eigene Rätsel zu bauen begann. «Der mitgelieferte Wortschatz war lächerlich klein.» Die Resultate, die das Programm lieferte, waren aber sehr ansprechend. Vor allem die Tatsache, dass er die Zeitvertreib-Software um Wörter und Definitionen ergänzen konnte, machte sie für Lehner über den Hausgebrauch hinaus interessant. «Damals kamen 99,5 Prozent aller Schweizer Zeitschriftenrätsel aus Deutschland.» Fragen wie «Kfz-Kennzeichen von Bad Neustadt an der Saale», «Stadt im Erzgebirge» oder «fränk. Hausflur» interessierten die Schweizer aber nicht.

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