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«Mister Langstrasse» geht - neue Probleme kommen

Im Sommer tritt Rolf Vieli nach zehn Jahren als Chef von Langstrasse Plus zurück. Dem Quartier gehe es viel besser, sagt er. Er rät aber zur Weiterführung es Projekts.

Ein Mensch, der die Stadt kenne und dazu bereit sei, auf die Gasse zu gehen: Rolf Vieli beschreibt seinen Nachfolger.
Ein Mensch, der die Stadt kenne und dazu bereit sei, auf die Gasse zu gehen: Rolf Vieli beschreibt seinen Nachfolger.
PD

Es sind schlimme Bilder, die Rolf Vieli in seinem Büro zeigt. Viele Zürcher haben sie vergessen: Drogenbanden, die sich auf offener Strasse prügeln, Junkies in Hauseingängen, Dirnen beinahe an jeder Ecke. So sah im Jahr 2001 der Alltag im Kreis 4 aus. Um die Probleme in den Griff zu bekommen, ernannte die damalige Polizeivorsteherin Esther Maurer (SP) Rolf Vieli zum «Mister Langstrasse». Der ehemalige Stadtammann handelte schnell. Die Sanierung der versifften Bäckeranlage zum Familienpark war bloss die erste symbolträchtige Rückerorberung. «Seht her, wozu wir imstande sind», lautete die Kampfansage ans Milieu. Die Stadt kaufte Häuser, den «Guten» half man, wo man konnte, den «Bösen» stellte man einen Polizisten vor den Eingang.

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