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Missbrauchen die SBB Bahngrundstücke zu ihrem Profit?

Beim Zürcher Neugass-Areal erfüllten die SBB den öffentlichen Anspruch nicht, sagen Linke. Das im 19. Jahrhundert enteignete Land sorgte immer wieder für Kontroversen.

Grosse Pläne mit Widerstand aus dem Quartier: Das Neugasse-Areal von oben, hier plant die SBB ein Grossprojekt. Foto: Emmanuel Ammon/Aura
Grosse Pläne mit Widerstand aus dem Quartier: Das Neugasse-Areal von oben, hier plant die SBB ein Grossprojekt. Foto: Emmanuel Ammon/Aura

Der Fortschritt war heilig im 19. Jahrhundert – heiliger als das Privateigentum. So konnte die Nordostbahn (NOB) zwischen 1850 und 1900 auf dem Gebiet der Stadt Zürich das ganze heutige Gleisfeld zusammenkaufen – nicht selten gegen den Willen der Eigentümer.

Diese Massenenteignung rückt derzeit wieder in das Interesse der Stadtzürcher Politik. Der linksalternative Verein Noigass fordert in einer Initiative, dass auf dem Neugasse-Areal der SBB zu 100 Prozent gemeinnützige Wohnungen entstehen. Dieses 30'000 Quadratmeter grosse Grundstück im Kreis 5 zählt zu jenen Ländereien, die sich die Nordostbahn im 19. Jahrhundert gesichert hatte.

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