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Mit neuer Siedlung gegen den Trend im Wohnungsbau

Im Quartier Entlisberg entstehen 211 neue Wohnungen. Um dort bis zu 600 Personen unterzubringen, hat die verantwortliche Genossenschaft einen ungewöhnlichen Entscheid gefällt.

Weniger grosse Räume als bei Neubauten üblich: Geplante Siedlung in Wollishofen.
Weniger grosse Räume als bei Neubauten üblich: Geplante Siedlung in Wollishofen.
AZB

500 Stimmberechtigte der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich (ABZ) haben für die Ersatzneubauten Entlisberg II und Entlisberg III grünes Licht gegeben. Das Projekt wird 72,25 Millionen Franken kosten, wie die ABZ am Mittwoch mitteilte. In den Ersatzneubauten sollen im Entlisberg neu rund 600 Menschen wohnen können – statt wie bisher nur 350.

Um die Verdichtung zu erreichen, stellt sich die ABZ gegen den allgemeinen Trend zu immer grösseren Wohnräumen. Damit fast doppelt so viele Personen wie zuvor in den Ersatzneubauten Platz haben, werden vor allem 2½- bis 4½-Zimmer-Wohnungen gebaut.

Ateliers und Bastelräume

Wesentlich ist nicht nur die Raumaufteilung. Die Wohnungen weisen auch etwas weniger Fläche auf als bei Neubauten in den vergangenen Jahren üblich, teilt die ABZ mit. Die Wohngrösse liegt zwischen 60 und 104 Quadratmetern.

Geplant sind neben Wohnungen auch zwei Gemeinschaftsräume, eine Hausgemeinschaft für Senioren, ein Kinderhort, 23 Ateliers, 21 Bastelräume und zwei Musikzimmer. Die Wohnungen werden in Kostenmiete abgegeben, also nach den tatsächlichen Kosten, die sie verursachen.

SDA/ep

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