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Mit TV-Spots gegen Tramunfälle

Jährlich kommt es in Zürich zu 120 Tramunfällen. Schuld daran sind meist die anderen Verkehrsteilnehmer. Die Stadtpolizei warnt in einem Film vor dem langen Bremsweg der Trams.

Tram hat Vortritt: Formel-1-Pilot Michael Schuhmacher und Philippe Gaydoul, Inhaber der Gaydoul Groupe, bringen sich in Sicherheit.
Tram hat Vortritt: Formel-1-Pilot Michael Schuhmacher und Philippe Gaydoul, Inhaber der Gaydoul Groupe, bringen sich in Sicherheit.
Keystone

Rund 90 Prozent aller Unfälle mit Trams sind gemäss der Stadtpolizei Zürich auf Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer zurückzuführen (Redaktion Tamedia berichtete). Die Polizei lanciert nun eine Kampagne, um künftige Unfälle zu verhindern.

Die Kampagne führt die Stadtpolizei gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ) und der Dienstabteilung Verkehr des Stadtzürcher Polizeidepartementes (DAV) durch, wie die Organisationen heute Donnerstag mitteilten. Sie startet mit TV-Spots. Darin werde gezeigt, dass ein Tram nach einer Vollbremsung rund drei Mal mehr Weg zurücklegen müsse als ein Auto. Schon bei einer Geschwindigkeit von 20 km/h stehe ein Tramzug mit einem Gewicht von bis zu 40 Tonnen erst nach zehn Metern still, ein Auto bei trockener Fahrbahn dagegen nach 3 Metern.

Jährlich komme es in der Stadt Zürich im Schnitt zu 120 Tramunfällen. Häufige Ursachen seien Unaufmerksamkeit, Missachten des Tramvortrittes oder Ablenkung. Die VBZ, die DAV und die Stadtpolizei weisen darauf hin, dass ein Tram selbst auf einem Fussgängerstreifen vortrittsberechtigt sei. Wer Tramgleise überquere, solle zuerst nach links und rechts blicken und sich dadurch vergewissern, dass kein Tram nahe.

SDA/pia

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