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Müssen sich die Männer im Regierungsrat fürchten?

Der Kampf um die sieben Sitze in der Zürcher Regierung wird spannend. Drei starke Frauen wollen neu hinein, fünf Männer wollen bleiben. Politexperten schätzen die Chancen unterschiedlich ein.

Ein Mann und eine Frau sollen die zwei Regierungssitze der FDP verteidigen: Thomas Heiniger und Carmen Walker Späh am Donnerstagabend nach ihrer Nomination.
Ein Mann und eine Frau sollen die zwei Regierungssitze der FDP verteidigen: Thomas Heiniger und Carmen Walker Späh am Donnerstagabend nach ihrer Nomination.
Anthony Anex, Keystone
Baujuristin mit eigenem Anwaltsbüro, Präsidentin der FDP Frauen Schweiz und seit 12 Jahren im Kantonsrat: Carmen Walker Späh (56, Zürich) politisiert pointiert und eckt damit auch an.
Baujuristin mit eigenem Anwaltsbüro, Präsidentin der FDP Frauen Schweiz und seit 12 Jahren im Kantonsrat: Carmen Walker Späh (56, Zürich) politisiert pointiert und eckt damit auch an.
Peter Schneider, Keystone
Sein Sitz wackelt, wenn auch nur leicht: Justizdirektor Martin Graf (60) geriet im Fall Carlos in die Kritik. Zudem hat er als Grüner keine grosse Stammwählerschaft.
Sein Sitz wackelt, wenn auch nur leicht: Justizdirektor Martin Graf (60) geriet im Fall Carlos in die Kritik. Zudem hat er als Grüner keine grosse Stammwählerschaft.
Steffen Schmidt, Keystone
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Jacqueline Fehr (SP), Carmen Walker Späh (FDP) und Silvia Steiner (CVP) haben vieles gemeinsam: Sie sind kompetent, profiliert und erfahren. Ihre Parteien schicken sie deswegen in den Kampf um einen Sitz im Zürcher Regierungsrat; als letzte hat am Donnerstagabend die FDP nominiert. Alle drei Frauen sind weit über ihre Parteien hinaus bekannt: Fehr als erfolgreiche Sozial- und Bildungspolitikerin in Bern, Walker Späh als stramm bürgerliche Verkehrspolitikerin in Zürich und Steiner als Staatsanwältin mit ihrem Einsatz gegen den Menschenhandel. Beste Voraussetzungen, eine Personenwahl zu gewinnen – wie die Regierungsratswahl.

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