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Zuerst kamen die Kündigungen – jetzt der Protest der Anwohner

An der Hellmutstrasse im Zürcher Stadtkreis 4 geht die Angst vor Mietzinserhöhungen um. Nach über 40 Jahren flammt der Protest an dieser Strasse wieder auf.

Hannes Lindenmeyer streitet seit Anfang der Achtziger für die Hellmutstrasse. Diesmal für die privaten Liegenschaften (rechts). Fotos: Reto Oeschger
Hannes Lindenmeyer streitet seit Anfang der Achtziger für die Hellmutstrasse. Diesmal für die privaten Liegenschaften (rechts). Fotos: Reto Oeschger

«Wir wehren uns gegen die Zerstörung unseres Quartiers, unserer Stadt», steht auf dem einen Flyer. «Spekulation gegen Mieterinnen und Mieter an der Hellmutstrasse!» auf dem anderen. Der eine stammt aus dem Jahr 1972, der andere erschien vor einem Monat. Dazwischen liegen 47 Jahre.

Die Vorzeichen für die Protestaktionen haben sich zwar geändert, doch es geht um die gleichen paar Häuser entlang der kurzen Hellmutstrasse im Kreis 4. Sie liegt zwischen Bäckeranlage und Brauerstrasse und umfasst sechs Hausnummern. Auf der einen Seite sind die Häuser genossenschaftlich verwaltet, auf der anderen privat. Um Letztgenannte hat sich der jüngste Protest nun formiert.

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