Zum Hauptinhalt springen

Nach Ötzi und Tutanchamun nun Mörgelis Leichen

Mumienforscher Frank Rühli ­übernimmt das einst von Christoph Mörgeli geführte Museum. Der SVP-Nationalrat darf nicht zurückkehren.

«Die Verbindung zwischen Medizin und Ägypten»: Frank Rühli untersucht altägyptisches Mumiengewebe.
«Die Verbindung zwischen Medizin und Ägypten»: Frank Rühli untersucht altägyptisches Mumiengewebe.
P. Pfister/Universität Zürich
Keinerlei Berührungsängste: Rühli, im Bild mit der Mumie eines Jungen aus Peru 2008 im Historischen Museum in St. Gallen, pflegt erfolgreich Kontakte mit Studenten, Medien oder Geldgebern.
Keinerlei Berührungsängste: Rühli, im Bild mit der Mumie eines Jungen aus Peru 2008 im Historischen Museum in St. Gallen, pflegt erfolgreich Kontakte mit Studenten, Medien oder Geldgebern.
Ennio Leanza, Keystone
Rühli mit Ötzi: Mit modernster Röntgentechnologie wies der Forscher die Todesursache des Mannes aus dem Eis nach.
Rühli mit Ötzi: Mit modernster Röntgentechnologie wies der Forscher die Todesursache des Mannes aus dem Eis nach.
Anatomisches Institut Universität Zürich, Keystone
1 / 3

Frank Rühli weiss, wie man mit Leichen umgeht. Der 42-jährige Anatom gehört zu den führenden Mumienforschern und hat schon den ägyptischen Pharao Tutanchamun sowie die Gletschermumie Ötzi untersucht. Jetzt nimmt er sich der Leichen von Christoph Mörgeli an. Die Uni Zürich betraut ihn mit der Leitung des Medizinhistorischen Museums und der dazugehörigen Objektsammlung. Zu diesem Zweck ­wertet die Unileitung Rühlis Zentrum für Evolutionäre Medizin zu einem ­Institut auf. Das hat sie gestern an einer ­Medienkonferenz bekannt gegeben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.