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Nach uns die Abfallflut – das Zürcher Littering-Abc

Sind die Strassen wirklich schmutziger als früher? 17 Fakten zur Littering-Debatte.

Marius Huber

Man kann sich an herumliegendem Müll stören, aber einen Sommer lang nur schimpfen wird langweilig. Wir liefern deshalb hier ein Konversationslexikon für den gepflegten Trash-Talk über Güsel, damit Ihnen der Stoff nicht ausgeht:

Berufsfischer, der: Er ist im Nebenamt so etwas wie der Müllmann des Sees. Littering im Wasser (--> Fluss) hat in den letzten Jahren tendenziell zugenommen, vor allem entlang der stark besuchten öffentlichen Seeanlagen. Im Zürichsee gibt es zwar keine Teppiche von schwimmendem Müll wie in den Ozeanen, wo sich Plastikreste in Strömungswirbeln sammeln. Das meiste wird ans Ufer geschwemmt. Unter Wasser aber gibt es laut den Fischern richtige Müllhalden: Was auf den Grund sinkt und nicht zu schwer ist, wird von der Strömung mitgetragen, bis es in einer Absenkung landet. Oft verheddert sich solcher Abfall in den Grundnetzen der Fischer. Zum Beispiel Aludosen oder Sonnenbrillen.

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