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Nachbarn ärgern sich über die Bewohner des Asylzentrums in Oerlikon

Das kantonale Durchgangszentrum Regensbergstrasse liegt mitten in einem Wohnquartier. Anwohner klagen über zu viel Lärm, Dreck und Drogen. Die Behörden widersprechen.

Grenzt direkt an Wohnhäuser: Das Durchgangszentrum (l.) an der Regensbergstrasse 243.
Grenzt direkt an Wohnhäuser: Das Durchgangszentrum (l.) an der Regensbergstrasse 243.
Reto Oeschger

Mit Namen hinstehen will der Mann nicht – wie alle anderen auch. Sie wollen sich keine Schwierigkeiten einhandeln. Doch hinter vorgehaltener Hand wagen die Anwohner des kantonalen Durchgangszentrums Regensbergstrasse in Oerlikon zu sprechen. Sie äussern sich zwar unterschiedlich in Ton und Wortwahl, im Kern aber beschweren sie sich alle über dieselben Phänomene: zu viel Lärm, Dreck und Drogen. Die Unterkunft steht direkt an der Regensbergstrasse. Auto um Auto rauscht vorbei, kaum ein Mensch ist unterwegs. Im Asylheim selber ist es ruhig. Abfallsäcke liegen draussen am Boden, weil die Container überfüllt sind.

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