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Nacht im Angstraum

Die Klopstockwiese sei nächtens ein «Angstraum», sagen Politiker und Anwohner. In den Bäumen herrsche sonderbares Treiben. Wir wagten uns trotzdem hin.

Hier suchen sich liebeshungrige Männer ein paar romantische Minuten: Die Klopstockwiese zwischen Wiedikon und Enge. (Foto: Sophie Stieger)
Hier suchen sich liebeshungrige Männer ein paar romantische Minuten: Die Klopstockwiese zwischen Wiedikon und Enge. (Foto: Sophie Stieger)

Die Bewohner vom Sihlberg berichteten von wunderlichen Dingen, die auf der Klopstockwiese nach Einbruch der Dämmerung geschehen sollen. Und so kam es, dass jüngst zwei ihrer Vertreter im Rathaus vorstellig wurden. Man möge sich dieses «Angstraums» annehmen, baten die Sozialdemokraten Petek Altinay und Christine Seidler die neun Stadtoberen, damit geplagte Bürger nachts die Wiese nicht mehr meiden müssten. Wohlan, sagte die Vorsteherin fürs Wiesenwohl, man werde das Ansinnen sorgsam prüfen. Nun hoffen die Bewohner vom Sihlberg auf mehr Lichtinstallationen entlang ihrer Wege, auf dass sie sich künftig nicht mehr fürchten müssen.

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