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Napoli-Hooligans drohen FCZ-Fans

Am Donnerstag wird das Rückspiel zwischen SSC Napoli und FCZ angepfiffen. In Neapel machen die Ultras schon jetzt gegen die Zürcher Fans mobil.

Grosseinsatz am Valentinstag: Beim Spiel zwischen FCZ und SSC Napoli am 14. Februar kam es zu Ausschreitungen.
Grosseinsatz am Valentinstag: Beim Spiel zwischen FCZ und SSC Napoli am 14. Februar kam es zu Ausschreitungen.
Leserreporter «20 Minuten»

Die Fans der SSC Napoli wappnen sich offenbar für das Europa-League-Rückspiel gegen den FC Zürich in Neapel, das am Donnerstag stattfinden wird. Nachdem es beim Spiel in Zürich vom 14. Februar, bei dem der FCZ eine 1:3-Niederlage einstecken musste, zu mehreren Scharmützeln kam, soll es in der süditalienischen Stadt zu einer Revanche kommen.

Laut «20 Minuten» sind in den sozialen Medien bereits Dutzende Drohungen wie «Wir werden euch abschlachten» oder «In Neapel kann euch niemand beschützen» zu lesen.

Hooligans in Neapel organisieren sich

Napoli-Ultras seien berüchtigt, heisst es weiter. Sie stünden im Verdacht, mit der Mafia in Verbindung zu stehen, und seien immer wieder in heftige Ausschreitungen involviert. So wurde vor dem Spiel gegen Inter Mailand Ende Dezember ein Inter-Fan von Napoli-Hooligans zu Tode gefahren.

Ein «20 Minuten»-Leser mit Beziehungen nach Neapel äussert seine Befürchtung, dass es beim Rückspiel am Donnerstag zu wüsten Schlägereien kommen könnte. «Von Kollegen aus Napoli habe ich erfahren, dass sich die Hooligans dort organisieren», sagt der 36-jährige Italiener aus Zürich. «Nachdem die italienischen Fans in Zürich provoziert und angegriffen wurden, werden sie sicher nicht einfach zuschauen.» Er will die Zürcher Anhänger deshalb warnen, weil auch nicht gewalttätige Fans darunter leiden könnten. «Ich hoffe, es passiert nichts Schlimmeres.»

Polizei rät von individueller Anreise ab

Beim FC Zürich hat man Kenntnis von den Drohungen, wie es auf Anfrage heisst: «Leider gehört das bei zahlreichen Spielen zum Standard», so Sprecher Finn Sulzer. Wie bei jedem Spiel üblich, stehe man mit den Behörden sowie mit der Polizei in Neapel in Kontakt.

Zum Standardverfahren gehöre auch, dass man vom jeweiligen Heimteam Anreiseinformationen erhalte und diese an die Fans weiterleite. «Da wir beim Auswärtsspiel gegen Neapel zahlreiche Individualreisende erwarten, haben wir auch Reiseinformationen auf unseren Kanälen publiziert.»

(Übernommen von «20 Minuten», bearbeitet von TA)

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