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Der Makel am schönen neuen Bellevue

Die neu gestalteten Zürcher Tramhaltestellen sorgen für Kritik. Passanten ärgern sich darüber, dass diese vor Regen nicht genügend schützen.

Dereinst kommen Sitzgelegenheiten dazu, die dank Glaswand wettergeschützt sind. Foto: Christoph Kaminski
Dereinst kommen Sitzgelegenheiten dazu, die dank Glaswand wettergeschützt sind. Foto: Christoph Kaminski

Noch fehlt der letzte Schliff. Trotzdem lässt sich bereits gut erkennen, wie die beiden neu gestalteten Tramhaltestellen in der Rämi- und der Theaterstrasse beim Bellevue im Endzustand aussehen werden. Sie haben schmucke Dächer erhalten, die mit dem denkmalgeschützten Rondell optisch eine Einheit bilden. Doch bereits gibt es erste kritische Stimmen, weil sie bei schlechtem Wetter keinen guten Schutz bieten. Die Proportionen der Haltestelle würden nicht stimmen, die Dächer seien viel zu weit oben positioniert. «Als es kürzlich regnete, boten sie überhaupt keinen Schutz», schreibt ein TA-Leser. Dieser denkt deshalb mit Wehmut an die alten Haltestellen zurück. Sie seien zwar weniger schön gewesen, hätten aber zumindest dank der Glaswände Wind und Wetter abgehalten.

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