Nebelvariante fürs Silvester-Feuerwerk

Zweimal versank das grosse Zürcher Feuerwerk in einer Nebelsuppe – sehr zum Ärger der Festbesucher. Dieses Jahr haben die Feuerwerk-Macher vorgesorgt.

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Der Frust der Besucher des Zürcher Silvester-Feuerwerks rund um das Seebecken war gross: Zwei Jahre hintereinander verschwand das Feuerwerk in einer dicken Nebelsuppe. Die Sicht war getrübt, viel vom Feuerwerk verpuffte in den Nebelschwaden ohne sichtbare Wirkung.

Dieses Jahr soll es anders werden, und die aufwendige Lichtshow sollte bestens zu sehen sein. Die Feuerwerk-Macher planen eine Schlechtwetter-Variante, die einen freien Blick auf das Spektakel verspricht, wie es in einer Mitteilung von heute Mittwoch heisst.

Auf 100 statt 350 Metern Höhe

Die Pyrotechniker der Hirt Fireworks AG planen für dieses Silvester zwei Feuerwerk-Versionen. Falls der Himmel über Zürich nebelfrei ist, erreicht das Feuerwerk wie üblich bis zu 350 Meter Höhe.

Herrscht jedoch wieder Nebel, werden die Raketen der zweiten Variante maximal auf eine Höhe von 100 Metern geschossen. Damit garantieren die Feuerwerker, dass die vielen tausend Festbesucher aus dem In- und Ausland die grosse Silvesterparty am Seebecken bei jedem Wetter mit einer ungetrübten Lichtshow feiern können. Von 20 bis 3 Uhr dauert der Silvesterzauber. Bis 4 Uhr stehen Zug, Tram und Busse im Einsatz. (wsc)

Erstellt: 06.12.2017, 11:02 Uhr

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