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Neue Fischstube mit Blick in die Büsche?

Beim Restaurant-Neubau am Zürichhorn stellt sich der Gemeinderat gegen die Stadt und verlangt eine Terrasse. Ob diese den Blick in die Berge erlaubt, ist allerdings fraglich.

Aufgebaut für die Landesausstellung 1939: Die ursprüngliche Fischstube am Zürichhorn.
Aufgebaut für die Landesausstellung 1939: Die ursprüngliche Fischstube am Zürichhorn.
stadt-zuerich.ch

Nach über 50 Jahren soll die Fischstube beim Zürichhorn abgebrochen und neu gebaut werden. Dabei will die Stadt jedoch keine Terrasse mehr erstellen, da sie der Meinung ist, aus Sicht der Denkmalpflege sei darauf zu verzichten. Dagegen wehrten sich nicht nur der Quartierverein, sondern auch der Gemeinderat. Mit Erfolg: Das entsprechende Postulat wurde ohne Diskussionen an den Stadtrat überwiesen.

Ob der Neubau aber tatsächlich den Wünschen von Bevölkerung und Politikern entspricht, ist laut NZZ fraglich. Die Stadt habe zwar einen «gangbaren Weg für eine Aussenterrasse gefunden», sagt Martina Vogel, Sprecherin des Hochbaudepartements gegenüber der Tageszeitung.

Obwohl sich Vogel nicht zu Details äussert, ist es laut NZZ wahrscheinlich, dass die zusätzliche Terrasse nicht vorne am Gebäude, also gegen den See, sondern auf der Seite gegen den einstigen Bootssteg hin geplant wird. Statt dem Panoramablick in die Berge würden die Gäste in die Büsche blicken. Dies befürchtet auch der Riesbacher Quartiervereinspräsident Urs Frey. Konkretes ist ihm indes nicht bekannt. Einig sind sich die Beteiligten einzig beim Dach: Es soll wie beim Original aus dem Jahr 1939 ein Strohdach haben.

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