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Zürcher Juso fordern die SP heraus

Die Zürcher Jungsozialisten erreichen ein neues Niveau in Sachen Pessimismus und verlangen in einer Resolution Grosses von ihrer Mutterpartei.

Zürichs linke Regierung sei mutlos und wenig visionär, monieren die Juso: Amtshaus auf dem Helvetiaplatz. Foto: Urs Jaudas
Zürichs linke Regierung sei mutlos und wenig visionär, monieren die Juso: Amtshaus auf dem Helvetiaplatz. Foto: Urs Jaudas

In Zürich ist Schwarzmalen das Ressort der Rechten. So kreist auf Wahlplakaten der Pleitegeier über dem Stadthaus, in fast jeder Gemeinderatsdebatte prophezeit die SVP den Untergang der Stadt. Nun werden die bürgerlichen Pessimisten von den Jungsozialisten (Juso) übertroffen. «Zürich ist mehr leer stehende Bürolandschaft als Ort des Lebens», schreiben sie düster in einer aktuellen Resolution. Bezahlbarer Wohnraum? Laut Juso Fehlanzeige. Öffentlicher Raum? Kommerzialisiert und privatisiert. Seefeld? Gentrifiziert. Kreis 4? Nur noch ein Schimmer seiner selbst. Industriequartier? Überteuert. Familien, Velofahrer und Fussgänger? Verdrängt von den «Autos der FDP- und SVP-Gemeinderäte». Und so geht es im Papier weiter. Bis zur Kritik, dass die linke Stadtregierung dies alles nicht verhindert. Dabei wäre mehr möglich, finden die Juso. Deshalb richten sie sieben Forderungen «an die SP, den Gemeinderat und die Stadtregierung».

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