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Neue Mobbingfälle setzen ETH unter Druck

Jeder vierte Doktorand der Hochschule beklagt Machtmissbrauch durch Professoren. Wie reagiert die ETH?

Das ETH-Hauptgebäude: Doktoranden an der renommierten Hochschule kritisieren die Arbeitsverhältnisse. Foto: Reto Oeschger
Das ETH-Hauptgebäude: Doktoranden an der renommierten Hochschule kritisieren die Arbeitsverhältnisse. Foto: Reto Oeschger

21 Nobelpreisträger, 355 Start-up-Firmen und 200 Erfindungsmeldungen pro Jahr: Die ETH Zürich bringt Grosses hervor. Von ihrem Glanz profitiert nicht nur Zürich, sondern die ganze Schweiz. Ein Vorfall jedoch, der im letzten Herbst publik wurde, brachte der Hochschule einen unerwarteten Imageschaden. Eine Professorin des ehemaligen Instituts für Astronomie soll jahrelang Doktoranden schikaniert haben. Die Mobbing-Affäre hatte schwerwiegende Folgen für den ­internen Betrieb der Hochschule: Die Schulleitung schickte die italienische Professorin in ein Sabbatical, von dem sie sich bis heute nicht zurückgemeldet hat. Zwei Untersuchungsverfahren wurden eingeleitet, und das Institut für Astronomie wurde gleich ganz aufgelöst.

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