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Nielsens Kehrtwende nach dem Wahlsieg

«Gratis-WLAN für alle»: Diese Idee gefiel der Zürcher SP im Wahlkampf so gut, dass sich Claudia Nielsen als Patin dafür starkmachen wollte. Nach ihrer Wahl in den Stadtrat setzt sie aber andere Prioritäten.

Die Stadträtin Claudia Nielsen hatte im Wahlkampf mit den Gewinnern eines Ideenwettbewerbs zusammengespannt.
Die Stadträtin Claudia Nielsen hatte im Wahlkampf mit den Gewinnern eines Ideenwettbewerbs zusammengespannt.
Sophie Stieger

Während des Wahlkampfs im letzten Winter versuchte die SP ihre Wähler mit einem Ideen-Wettbewerb zu ködern. «Sag, was du in unserem Zürich verändern willst», fragte die Partei. Die vier besten Ideen würden eine Gotte oder einen Götti erhalten, der/die sich um die Umsetzung kümmere. Die Zahl vier war nicht zufällig. Mit Claudia Nielsen, Corine Mauch, André Odermatt und Martin Waser stellten sich vier SP-Leute zur Wahl. Nielsen wurde das Siegerprojekt zugeteilt: das von Ennio Cadau und Rinaldo Cajochen vorgeschlagene «Gratis WLAN in der ganzen Stadt Zürich».

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