Noch mehr Leihvelos für Zürich

Noch vor Weihnachten sollen 480 Velos der US-Firma Limebike die Stadt fluten.

Nach den chinesischen O-Bikes kommen die amerikanischen Limebikes. Bild: pd/Limebike

Nach den chinesischen O-Bikes kommen die amerikanischen Limebikes. Bild: pd/Limebike

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Nachdem ein Rechtsstreit das Velosystem Publibike der Stadt Zürich jahrelang verzögert hat, übernehmen private ausländische Anbieter den Markt. Diesen Sommer fluteten die O-Bikes Stadt und Region Zürich, seit längerem gibt es bereits die E-Bikes des Mobiliar-Projekts Smide. Jetzt folgen die giftgrünen Limebikes, wie der «Blick» berichtet.

In den nächsten Tagen sollen 480 Velos der US-Firma Limebike in der Stadt verteilt werden. Die Firma aus dem Silicon Valley wagt damit ihren ersten Sprung ins Ausland. Limebike ist der grösste Leihvelo-Anbieter der USA und bereits in zehn Städten in den Staaten präsent.

Die Limebikes werden ohne Velostationen und per App funktionieren. Die Folge sind verstopfte Veloständer. Hier will Limebike Abhilfe schaffen: «Wir werden ein Team aufbauen, das die Velos wenn immer nötig repariert und dorthin transportiert, wo sie wirklich gebraucht werden», sagt Estuardo Escobar, Schweiz-Chef der US-Firma, gegenüber dem «Blick». (rar)

Erstellt: 11.12.2017, 11:03 Uhr

Artikel zum Thema

Nach den O-Bikes: Jetzt drängen die E-Roller nach Zürich

2017 war das Jahr der Sharing-Bikes, 2018 soll jenes der Sharing-Roller werden – auch dank eines ETH-Start-ups. Mehr...

Zürich nervt sich über neuen Veloverleih

Kaum verteilt, lösen die Fahrräder des Start-ups oBike Unmut aus. Täglich wird bei der Stadt reklamiert. Mehr...

O-Bike: Daten landen bei Chinas Onlineriese Alibaba

Der Velosharing-Anbieter speichert die Informationen in Shanghai. Es besteht zudem eine Sicherheitslücke. Mehr...

Das Ressort Zürich auf Twitter

Das Zürich-Team der Redaktion versorgt Sie hier mit Nachrichten aus Stadt und Kanton.

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Weiterbildung

Banken umwerben Frauen

Weltweit steigt das Privatvermögen von Frauen. Banken zeigen, wie dieses gewinnbringend anzulegen ist.

Kommentare

Die Welt in Bildern

Fliegende Körner: Ein Bauer erntet Reis auf einem Feld in Nepal. (15. November 2019) A farmer harvests rice on a field in Lalitpur, Nepal November 15, 2019.
(Bild: Navesh Chitrakar ) Mehr...