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Ohne Schmerzen über Kopf und Stein

Für gehbehinderte und ältere Menschen sind Kopfsteinpflaster tückisch – und gefährlich. Mit einem neuen Pilotprojekt will die Stadt alte Pflästerungen rollstuhlgängig machen.

Die Steine der Gessnerallee wurden Anfang Jahr abgeschliffen. Folgen soll die Kirchgasse in der Altstadt. Foto: Sophie Stieger
Die Steine der Gessnerallee wurden Anfang Jahr abgeschliffen. Folgen soll die Kirchgasse in der Altstadt. Foto: Sophie Stieger

Fussgänger, die durch die Zürcher Altstadt flanieren, können kaum ermessen, mit welchen Widrigkeiten Rollstuhlfahrer kämpfen müssen, wenn sie die gleiche Strecke über Pflastersteine zurücklegen müssen. Da ein Rollstuhl sowohl in der Wohnung als auch im Büro funktionieren muss, hat er kleine, wendige Vorderräder. Und mit diesen wird das Vorwärtskommen auf den «Bsetzi»-Steinen zur Mühsal. Die starken Unebenheiten und die breiten Fugen der teilweise alten Pflästerungen verursachen grosse Vibrationen und Schläge auf Körper, Beine und Füsse geh­behinderter Menschen. «Pflastersteine sind schlecht bis gar nicht befahrbar», sagt Bernhard Rüdisüli, selbst Rollstuhlfahrer und Experte bei der Schweize­rischen Fachstelle für behinderten­gerechtes Bauen (SFBB).

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