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Opernsänger verdrängen Zürcher

An bester Lage im Seefeld vermietet die Stadt ein Haus an Opernhaus-Mitarbeiter. Die früheren Bewohner mussten ihre Wohnung räumen. Das kommt im Quartier schlecht an.

Eingerüstetes Haus an der Kreuzstrasse 11: Ab Oktober mietet das Opernhaus die 18 Wohnungen.
Eingerüstetes Haus an der Kreuzstrasse 11: Ab Oktober mietet das Opernhaus die 18 Wohnungen.
Sophie Stieger

Die Bewohner der Kreuzstrasse 11 bekamen jenen Brief, vor dem sich alle Mieter in der Stadt Zürich fürchten: die Kündigung. Das Haus im Seefeld wird umgebaut, alle Mieter müssen raus. Was nach einem Klassiker der «Seefeldisierung» klingt, ist das pure Gegenteil. Die Kreuzstrasse 11 gehört keinem privaten Investor, der den Altbau veredelt. Das Haus ist im Besitz der Stadt Zürich, die der Seefeldisierung offiziell den Kampf angesagt hat.

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