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Uiii, der Tag hat hier bei manchem ein wüstes Werk verrichtet

Die britische Fussballtradition des Boxing Day ist in Zürcher Pubs und Sportbars angekommen. Wir waren mit Aug und Ohr mittendrin statt nur dabei.

Thomas Wyss, Christian Zürcher
Am Boxing Day schaut man Fussball, trinkt Bier, und dann und wann hört man wüste Flüche. Foto: Dominique Meienberg
Am Boxing Day schaut man Fussball, trinkt Bier, und dann und wann hört man wüste Flüche. Foto: Dominique Meienberg

So riecht Freiheit, so muss sie schmecken. Es ist ein Uhr mittags, zweiter Weihnachtstag, und in der Luft liegt ein Hauch von Bier. Es ist Boxing Day. Dieser hat nichts mit Faustkämpfen zu tun, sondern mit Geschenken, die in Schachteln (sprich: Boxen) dargereicht wurden – lange Zeit war das ein Dankeschön britischer Arbeitgeber an ihre Bediensteten. Heute ist der Tag im Königreich mit Ball und Bier verbunden: Am 26. Dezember geht ganz Britannien in die Pubs, wobei die Flucht vom Familienschlauch, das Trinken und das Erzählen von Festtags-Kalamitäten oft wichtiger sind als die Resultate der Matches.

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