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Panik-App ging in SMS-Flut unter

Polizei und ETH-Forscher wollten an Silvester mit Handydaten die Bewegung der Massen verfolgen. Als die Gefahr einer Massenpanik am grössten war, schrieben die Festbesucher zu viele SMS.

Mit einer App Menschenströme messen: Dieser Versuch misslang ETH-Forschern und Stadtpolizei am vergangenen Silvester. Im Bild feiernde Menschen in der Neujahrsnacht in Zürich. (1. Januar 2007)
Mit einer App Menschenströme messen: Dieser Versuch misslang ETH-Forschern und Stadtpolizei am vergangenen Silvester. Im Bild feiernde Menschen in der Neujahrsnacht in Zürich. (1. Januar 2007)

Mit einer Silvesterzauber-App köderten ETH-Forscher und Stadtpolizei die Besucher des Feuerwerks in Zürich. Mit der App konnten sie neben allgemeinen Fest-Infos eine Spezialfunktion aktivieren, die es erlaubte, die aktuelle Position der Besucher zu sehen. Damit wäre es möglich, die Menschenströme live zu verfolgen und Massenbildungen früh zu erkennen. Wenn etwa am Bellevue keine Menschen mehr Platz finden, aber übers Limmatquai immer noch Tausende Richtung See drängen, könnte die Polizei beim Rathaus die Menge aufhalten oder umleiten.

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