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Parkplatzstreit: Freispruch für den Stadtrat

Der Zürcher Gemeinderat hat dem Untersuchungsbericht zum Parkierungskonzept mit grossem Mehr zugestimmt. Die Debatte zeigte: In der Verkehrspolitik sind die Fronten so verhärtet wie eh und je.

Heisses Eisen: Für die einen hat es nicht genug Parkplätze im Stadtraum, die anderen möchten möglichst viele Autos aus der City verbannen.
Heisses Eisen: Für die einen hat es nicht genug Parkplätze im Stadtraum, die anderen möchten möglichst viele Autos aus der City verbannen.
Alessandro Della Bella, Keystone
Auch auf dem Zürcher Münsterhof soll das Parkieren von Autos in Zukunft nicht mehr möglich sein.
Auch auf dem Zürcher Münsterhof soll das Parkieren von Autos in Zukunft nicht mehr möglich sein.
Alessandro Della Bella, Keystone
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Mit 72 Stimmen hat der Gemeinderat den GPK-Bericht zur Umsetzung des historischen Kompromisses zustimmend zur Kenntnis genommen. Einzig die SVP hatte ihn im Vorfeld abgelehnt. Sie störte sich insbesondere daran, dass die GPK den Stadtrat nicht stärker kritisierte, weil dieser eigenmächtig einen Text im Kommunalen Verkehrsplan änderte. Für die SVP sei es unerklärlich, wieso die GPK dies lediglich mit Befremden gegenüber dem Stadtrat zur Kenntnis nehme, sagte SVP-Fraktionschef Mauro Tuena. Die GPK habe es verpasst, griffige Empfehlungen an die Adresse des Stadtrates abzugeben. Für grossen Lärm, Klatschen und Johlen sorgten im Parlament aber nicht die Textänderungen, sondern die Dauerparkkarten. Die Gemeinderäte stritten sich darum, ob die damit verbundenen Parkplätze als normale Kundenparkplätze gelten sollen oder nicht.

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