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Parteichef vergleicht Ständerat mit Islamisten

Mit Aussagen wie «Komasaufen ist ein politisches Statement» machte die Party-Partei vor einem Jahr auf sich aufmerksam. Seither hat man nichts von ihr gehört. Nun ruft sie sich in Erinnerung – und provoziert erneut.

Pascal Unternährer
Foto von Philipp Meier als maskierter DJ an der Gründungsparty in Zürich: «Etwas unscharf – wie die Party-Partei», kommentiert Gründerin Linda Landolt.
Foto von Philipp Meier als maskierter DJ an der Gründungsparty in Zürich: «Etwas unscharf – wie die Party-Partei», kommentiert Gründerin Linda Landolt.
Michael Widget

Die Lancierung der Zürcher Party-Partei hat vor einem Jahr ein grosses Medienecho ausgelöst. Auch weil sie begleitet war von Aussagen wie «Komasaufen ist ein politisches Statement». Seither ist es um die Partei ruhig geworden. Partei-Mitbegründer Philipp Meier bestätigt halb belustigt, halb ernst: «Es war ein Medien-Hack. Dabei sind wir etwas erschrocken, wie ernst wir genommen werden. Eine Partei gibts nicht.» Ein Ulk also? Doch nicht ganz. Zwar sei das Ganze als Versuchsballon orchestriert worden, doch verfolge man durchaus Ziele, so Meier.

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