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Passanten finden Leiche beim Höngger Wehr

Die Polizei hat heute Mittag in der Nähe des Wehrs eine Leiche aus dem Wasser geborgen. Es dürfte sich um den vermissten Asylbewerber handeln.

Suchten mehrere Tage lang vergebens: Die Einsatzkräfte der Polizei.
Suchten mehrere Tage lang vergebens: Die Einsatzkräfte der Polizei.
Johannes Dietschi, newspictures

Heute Dienstagvormittag haben Passanten einen Körper entdeckt, der in der Nähe des Höngger Wehrs in der Limmat trieb. Wie die Stadtpolizei Zürich gegenüber der Pendlerzeitung «20 Minuten» bestätigt, hat die Polizei die Leiche geborgen.

Es ist wahrscheinlich, dass es sich dabei um den 19-jährigen Asylbewerber handelt, der seit einer Woche vermisst wird. Mehrere Tage lang suchten Taucher, Fusspatrouillen der Stadtpolizei Zürich und ein Helikopter der Rega das Gebiet in der Nähe des Wehrs ab. Beim Vermissten handle es sich um einen Afghanen, wie Landsleute von ihm am vergangenen Mittwoch an der Unglücksstelle gegenüber dem «Tages-Anzeiger» sagten. Der junge Mann habe am Dienstagabend gegen 20 Uhr versucht, einen Ball aus der Limmat zu fischen. Zuvor habe er mit weiteren Personen auf den Sportplätzen beim Hardhof Fussball gespielt.

Dabei sei der Ball über das Netz hinausgeflogen und in die Limmat gefallen. Zwei junge Männer, darunter der Vermisste, rannten dem Ball flussabwärts nach. Beim Höngger Wehr kletterte der Vermisste dann auf einen Brückenpfeiler. An einer am Wehr befestigten Stange habe er sich dann entlanggehangelt und versucht, den herantreibenden Ball mit den Füssen aus dem Wasser zu fischen. Dabei sei er unmittelbar vor der Schleuse aus noch unbekannten Gründen ins Wasser gefallen.

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