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Pfarrer Siebers Pfuusbus wird überrannt

Im Pfuusbus übernachten dieses Jahr massiv mehr Obdachlose.

Der Pfuusbus steht von Mitte November bis Mitte April auf einem Areal im Albisgüetli. (Bild: TA-Archiv)
Der Pfuusbus steht von Mitte November bis Mitte April auf einem Areal im Albisgüetli. (Bild: TA-Archiv)

Eine warme Mahlzeit und eine Schlafmöglichkeit: Das bietet der Pfuusbus im Albisgüetli in den Wintermonaten Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben. Dieses Jahr ist das Angebot der Sozialwerke Pfarrer Sieber rekordverdächtig häufig gefragt, wie Sprecher Walter von Arburg sagt: «Seit der Saisoneröffnung am 15. November hatten wir schon 586 Übernachtungen.»

Letztes Jahr seien es im gleichen Zeitraum nur 446 gewesen. «Dabei hatten wir in der vergangenen ­Saison mit 4103 Übernach­tungen schon einen Rekord.» Gut möglich, dass dieser dieses Jahr gebrochen werde. «Jede Nacht sind alle 40 Plätze belegt.» Einmal hätten sogar 42 Leute einen Schlafplatz gesucht. «Sie mussten dann ­einfach sehr eng zusammen­rücken.» Abweisen habe man glücklicherweise noch niemanden müssen: «Wir würden sie dann wohl in eine unserer anderen Einrichtungen schicken.»

Über die Gründe der grossen Nachfrage kann von Arburg nur spekulieren: «Vielleicht hat es mit dem Wetter oder mit der Schliessung der Gammelhäuser zu tun.» Es gab auch schon Obdachlose, die sich an die Sozialwerke wandten, weil sie seit diesem September nicht mehr im Flug­hafen hausen dürfen. «Diese Menschen haben wir aber vor allem in der Notschlafstelle Iglu in Seebach untergebracht», sagt von Arburg. Meist würden Obdachlose, die sich nach Gemeinschaft sehnen, in die Schlafstellen der Sozialwerke kommen.

(Übernommen von «20 Minuten», bearbeitet von TA)

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