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Pflügen statt salzen

Die Grünen wollen auf den Strassen der Stadt Zürich den reduzierten Winterdienst einführen. Selbst SVP-Vertreter äussern Sympathie für den Vorschlag.

Die Stadt betreibe eine exzessive Schwarzräumung mit Streusalz, bemängelt der grüne Gemeinderat Martin Abele. Ein Postulat, auf Quartierstrassen den reduzierten Winterdienst einzuführen, hat das Stadtparlament einstimmig überwiesen.

Wie Abele gegenüber «20 Minuten» erklärt, hält er das Salzen für «unnötig, zumal das Salzen schädlich ist für Bäume, Gebäude und Fahrzeuge.» Anstelle von Salz soll die Stadt aber auf keinen Fall Splitt austragen, meint Abele. «Am besten einfach den Schnee wegpflügen.»

Sympathie bei den Bürgerlichen.

Selbst bei der SVP findet das grüne Postulat Unterstützung: Auf den Strassen herrsche wegen des Salzes ein einziger Matsch, sagt Fraktionschef Mauro Tuena. Dieser sei viel rutschiger als festgedrückter Schnee wie in Davos. Weniger Salzeinsatz senke zudem die Kosten.

FDP-Fraktionschef Roger Tognella vermisst ein klares Konzept bei der Schneeräumung. Der Stadtrat solle daher den Winterdienst umfassend überprüfen, fordert Tognella. «So wäre der Einsatz von Privaten an Spitzentagen sinnvoll.»

Laut einer Sprecherin von Entsorgung und Recycling Zürich verzichtet die Stadt bereits heute bisweilen auf die Schneeräumung, wenn Sicherheit und Mobilität gewährleistet seien. Auf Quartierstrassen werde dann nur gepflügt und nicht gesalzen.

Was soll Ihrer Meinung nach mit dem Schnee auf Zürichs Strassen und Wegen geschehen? Nehmen Sie an der Umfrage (links) teil und schreiben Sie uns Ihren Kommentar in der Spalte unten.

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