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Planungsdebakel: Stadtrat räumt Fehler ein

Zürichs Stadtparlament hat einen Zusatzkredit von 13,1 Millionen Franken für die grosse Sanierung von Kongresshaus und Tonhalle bewilligt– jedoch unter lauten Misstönen.

Zürichs Hochbauvorsteher André Odermatt betont, es gebe bisher keine Kostenüberschreitung.
Zürichs Hochbauvorsteher André Odermatt betont, es gebe bisher keine Kostenüberschreitung.
Keystone

Zürich und sein Kongresshaus – es ist eine leidvolle Geschichte. Seit dem Kongresshaus-Skandal in den 80er-Jahren, der einen FDP-Stadtrat die Wiederwahl kostete, kam es immer wieder zu Irrungen und Wirrungen. Gestern folgte ein weiteres Kapitel in der Saga. Der Gemeinderat bewilligte nach intensiver Debatte mit 70 zu 16 Stimmen bei 31 Enthaltungen (FDP und GLP) einen Nachtragskredit von 13,1 Millionen für die laufende Sanierung von Kongresshaus und Tonhalle. Nötig wurde dieser, weil sich herausgestellt hatte, dass die vom Volk 2016 bewilligten 165 Millionen Franken nicht ausreichen. Schlechte Bausubstanz, unerwarteter Mehraufwand wegen des Denkmalschutzes und «Planungsunschärfen» nannte der Stadtrat als Gründe.

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