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Platz für 350 Schülerinnen und Schüler

Die Stadtzürcher Stimmberechtigten sagen klar Ja zum Schulhaus Freilager in Albisrieden. 15 Klassen können dort künftig unterrichtet werden.

Das Quartier Albisrieden boomt und wird auch in Zukunft wachsen. Gemäss aktuellen Prognosen nimmt die Schülerzahl dort bis 2023 um fast einen Drittel zu. Dass unter diesen Umständen mehr Schulraum nötig ist, finden auch die Zürcher Stimmberechtigten: 84,4 Prozent von ihnen haben am heutigen Abstimmungssonntag ein Ja zum Bau der Schulanlage Freilager in die Urne gelegt. 15 Klassen können dort ab Sommer 2022 den Unterricht besuchen. Der Baustart ist für November 2019 geplant.

Schulhaus mit Doppelsporthalle und Schwimmanlage: Die neue Schulanlage Freilager (Visualisierung: Planergemeinschaft SA Freilager)
Schulhaus mit Doppelsporthalle und Schwimmanlage: Die neue Schulanlage Freilager (Visualisierung: Planergemeinschaft SA Freilager)

63,3 Millionen Franken kostet der Neubau samt Doppelsporthalle und Schwimmanlage. Der zweistöckige Bau wird Raum für Primarschulklassen und drei Klassen der Heilpädagogischen Schule bieten und kann als Tagesschule geführt werden. Die Sport- und Aussenanlagen stehen der Quartierbevölkerung ausserhalb der Schulzeit als Begegnungsort zur Verfügung.

Nein der Grünen

Alle Parteien haben im Vorfeld der Abstimmungen die Ja-Parole gefasst – mit Ausnahme der Grünen. Sie lehnten das Bauprojekt mit der Begründung ab, dass die Anlage den Bedarf an Schulraum im Quartier nicht decke.

Es war das erste Mal in der Geschichte der Partei, dass sie gegen ein Schulhaus votierte - und es wird wohl nicht das letzte Mal gewesen sein. Sie wollen auch in Zukunft «auf die wunden Punkte bei der Schulraumplanung» hinweisen, teilen die Grünen nach Bekanntgabe des Abstimmungsresultates mit.

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