Zum Hauptinhalt springen

«Pöbeleien muss man sich nicht gefallen lassen»

Immer wieder wird man in öffentlichen Verkehrsmitteln ungewollt Zeuge unerfreulicher Szenen oder muss sich das Geschrei verwirrter Menschen anhören. Was man in solchen Momenten tun sollte – und was keinesfalls.

Fühlt man sich bedroht, hilft Polizei und SIP: Eine Mitarbeiterin des SIP-Teams im Einsatz in Zürich.
Fühlt man sich bedroht, hilft Polizei und SIP: Eine Mitarbeiterin des SIP-Teams im Einsatz in Zürich.
Beat Marti

Die Situation war wirklich höchst unerfreulich für die Trampassagiere. Eine verwahrloste Frau stellte sich kürzlich mitten ins Fahrzeug und begann, lauthals zu zetern und alle zu beschimpfen.

Die Leute mussten sich im abendlichen Stossverkehr nicht nur ihre Tiraden anhören, sondern der wild gestikulierenden Frau im ohnehin dicht besetzten Tram auch noch Platz machen. Während die einen sich sofort Kopfhörer überstülpten, um das wirre Spektakel auszublenden, tauchten andere noch tiefer in die Lektüre ihres Buches oder der Zeitung ein. Einige wandten so gut es ging den Kopf ab, andere schüttelten ihn verärgert.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.