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Polizei rüstet sich für Albisgüetli-Gegendemo

Linksautonome haben angekündigt, die Albisgüetli-Tagung der SVP zu stören. Die Polizei ist mit einem grösseren Aufgebot als üblich vor Ort.

Mit einem solchen Flyer rufen linke Chaoten zur Demo auf.
Mit einem solchen Flyer rufen linke Chaoten zur Demo auf.

Der Flyer zeigt eine Herde angriffslustiger schwarzer Schafe, die Zottel, das Ziegen-Maskottchen der SVP, über dem Feuer rösten. Ein «Fest gegen die rassistische Hetze» haben Linksautonome angekündigt, mit dem «etwas Lärm» veranstaltet werden soll.

Wie üblich haben die Veranstalter keine Bewilligung für die Demonstration eingeholt. Die Störaktion, die um 18 Uhr vor dem Strassenverkehrsamt beginnen soll, steht unter Beobachtung der Polizei. «Ziel ist es, dass die Albisgüetli-Tagung störungsfrei über die Bühne gehen kann», sagt Stapo-Sprecherin Judith Hödl. Zum Aufgebot kann die Polizei keine genauen Auskünfte geben. Laut Yves Gadient, Parteisekretär der Zürcher SVP, wird die Polizei aber stärker als in den Vorjahren präsent sein.

Lüftung ist gesichert

Damit die 1500 Teilnehmer ungestört bleiben, hat die SVP wie schon in den Vorjahren einen privaten Sicherheitsdienst angeheuert. «Weil das Albisgüetli auf privatem Grund mit Umschwung steht, können wir die Sicherheit für unsere Gäste garantieren», sagt Gadient. Demonstrierende, die sich auf den privaten Grund des Albisgüetli bewegen, werden von der Polizei weggewiesen.

Die besondere Aufmerksamkeit der Ordnungshüter gilt der Belüftungsanlage im Schützenhaus Albisgüetli. Vor drei Jahren hatten Chaoten eine Rauchpetarde in einen Lüftungsschacht geworfen. Während der Rede von Christoph Blocher breitete sich auf der Bühne beissender Rauch aus, im Saal gingen die Lichter aus. Nun ist die Lüftung gesichert, erklärt Gadient. Ansonsten gibt es keine Anpassungen beim internen Sicherheitskonzept.

Die Albisgüetli-Tagung, laut den Veranstaltern der grösste politische Anlass der Schweiz, beginnt um 19 Uhr. Nach Christoph Blocher wird Bundespräsidentin Calmy-Rey das Wort ergreifen. Tagesanzeiger.ch/Newsnetz berichtet heute Abend ab 18 Uhr live aus dem Schützenhaus Albisgüetli. Das Reporter-Team liefert zudem laufend Stimmen, Bilder und führt Video-Interviews mit prominenten Gästen. Gegen 21 Uhr folgt eine Zusammenfassung.

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